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Der Winter aus Sicht der TCM

Es ist kaum zu glauben, aber aus Sicht der TCM befinden wir uns bereits Mitte November im Winter. Dieser ist dem Element Wasser, der Nieren-Energie, dem Geschmack salzig und der Kälte zugeordnet.

Das Element Wasser wird mit dem Winter, der Kälte, dem Geschmack salzig und den Organ Niere assoziiert. 

Das Wasser verbindet Anfang und Ende. 

Nach traditioneller chinesischer Auffassung ist die „Yin-Niere“ der Speicher der elterlichen Erbenergie und des Überschusses an Energie aus Ernährung, Lebensweise und Atmung. 

Die „Yang- Niere“ schützt das Qi unseres Körpers und hält unsere Körperenergie aufrecht. 

 

Ernährung im Winter

 

Frühstück:

Wichtig ist, das Yang zu mobilisieren: Damit Ihr Körper auch bei Minusgraden genug Energie hat, ist es wichtig ihm ein ausgiebig warmes Frühstück und Bewegung an der frischen Luft zu gönnen.

Dies könnte für den Kohlenhydrattypen ein Porridge mit Haferflocken und Trockenfrüchten, für den Eiweißtypen eine Eierspeise mit Speck sein. 

Gerade im Winter ist die Kombination süßsauer wie Früchtetees oder Zitrusfrüchte zu vermeiden, denn dies führt zu einer Schlackenbildung. 

 

Mittagessen:

Zu Mittag ist es ratsam eine saftige, gekochte Mahlzeit zu sich zu nehmen. Gerade Eintöpfe mit Fleisch, Rind, Wild, aber auch Linsen, Sauerkraut und Co. Stehen am Speiseplan. 

Wurzelgemüse aus dem Ofen, Schmorgerichte, Tafelspitz, gebratene Ente, Wild, aber auch Paprikahuhn, Geschnetzeltes oder Rinderbraten mit wärmenden Gewürzen können bei Kältegefühl helfen. 

Zu vermeiden sind kalte, rohe oder zu süße Speisen.

 

Abendessen:

Abends ist es wichtig, das Yang zur Ruhe zu bringen und das Yin zu stützen. Daher ist es wichtig nicht zu üppig zu essen. Ich empfehle gekochte, saftige Speisen wie Eintöpfe, Gulaschvariationen und auch Suppen zu sich zu nehmen. Achten Sie dabei darauf, dass immer eine Portion Eiweiß und etwas Fett in der Mahlzeit enthalten ist. 

 

Somit sollte im Winter folgendes auf Ihrem Speiseplan stehen: 

·      Hülsenfrüchte wie schwarze Sojabohnen, Azukibohnen, Kichererbsen, Bohnen und Linsen stärken die Nieren. 

·      Fische wie Scholle, Lachs, Thunfisch, Karpfen, aber auch Tintenfisch und Krabben sind dem Element Wasser zugeordnet. 

·      Öfters Fleisch wie Wild, Lamm, Ente, Rind und Huhn in den Speiseplan einbauen (je nach Konstitutionstyp)

·      Eier und Fette sowie saftige Zubereitungsarten stärken das Yin

·      Schwarzer Sesam, Kürbiskerne, Nüsse, Mandeln, Pinienkerne und Mohn und Obstkompotte sollten öfters auf den Tisch kommen. 

·      Folgende Kräuter und Gewürze wärmen den Körper zusätzlich: Rosmarin, Kümmel, Anissamen, Fenchelsamen, Koriander, Ingwer, Bohnenkraut, Kurkuma, Muskat, Senfsamen sowie Zimt, Vanille.

·      Anrösten von Speisen, im Backrohr backen, langes Kochen nähren zusätzlich Ihr Nieren-Yang.

 

 

 

Kräuter, die das Nieren-Yin stärken sind: 

·      Hopfen

·      Johanniskraut

·      Passionsblume

·      Zinnkraut

·      Ockergelber Hohlzahn

 

Kräuter, die das Nieren-Yang stärken:

·      Zimt

·      Sternanis

·      Nelke

·      Wacholder

·      Wermut

·      Rosmarin

Wenn du dich gezielt im Winter stärken möchtest und endlich keine kalten Füße mehr haben möchtest, dann melde dich gerne unverbindlich bei mir. Wir besprechen, wie ich dich dabei unterstützen kann. 

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