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Hitze aus Sicht der TCM und ein tolles Rezept für den Sommer

Gerade jetzt im Sommer ist vielen von uns sehr heiß, manche haben dann auch Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme. 

Es gibt mehrere Gründe, warum im Körper “Hitze” entsteht. Zum einen können dies klimatische Faktoren (heißes und trockenes Klima) sein, zum Anderen kann es auch im Inneren entstehen.

 

 

In der TCM unterscheidet man bei den krankmachenden Auslösern zwischen denen, die von innen kommen und welche, die von außen her entstehen. 

Pathogenese äußerliche Faktoren, also die von außen entstehen kann durch zu heißes Wetter , einem Sonnenstich, Aufenthalt in einem heißen Klima  und zu viel Trockenheit bedingt sein. Das zeigt sich unter anderem durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, trockener Haut bis hin zu Hitzschlag mit Fieber.

 

Auf der anderen Seite kann Hitze auch durch verschiedene Nahrungsmittel entstehen:

wie zum Beispiel:

  • stark wärmende Lebensmittel wie etwa Lammfleisch, Wild, Schalentiere 
  • scharfe Gewürze wie Chili, Zimt, Nelken, Knoblauch 
  • trocknende und/oder stark wärmende Getränke wie Kaffee, schwarzer Tee, Chai Tee
  • zu viel Fleisch und Wurst, fettes und gebratenes Essen
  • Alkohol, Zigaretten

Woran viele bei dem Wort “Hitze” jedoch nicht denken, ist die Tatsache, dass sie häufig durch negative Emotionen hervorgerufen wird. Dies ist zum Beispiel bei Wut, Ärger, Frustration und äußeren Einflussfaktoren wie Stress und Zeitdruck der Fall.

Dies kann sich unter anderem durch Schlafstörungen, psychische Unruhe und Bluthochdruck zeigen.

 

Hier ist es wichtig, bei einer Fülle Hitze die Hitze zu kühlen. 

Sollte jedoch eine Leere Hitze bestehen, ist es wichtig, das Yin zu nähren. 

 

Zeichen einer Hitze:

  • Schwitzen
  • Rotes Gesicht
  • Heiße Hände und Füße
  • Abneigung gegen Hitze
  • Viel Durst nach kalten Getränken

Zunge: dünn, gelber Belag, vergrößerte rote Papillen

Puls: schnell, oberflächlich, ev. gespannt

 

Doch was hilft bei Hitze im Körper?

Hier hat die TCM-Ernährung ein klares Prinzip. Eine tragende Rolle spielen dabei die kühlenden Lebensmittel. Dazu gehören auch die Algen. Genießt regelmäßig einen grünen Tee oder Kräutertee. Einfach immer wieder Rohkostalgen wie z.B. Hijiki, Arame oder Sargassum auf Salate, gekochte Speisen streuen oder in eine Misosuppe geben. Hülsenfrüchte koche ich immer mit einem Stück Ingwer und etwas Algen, damit diese besser bekömmlich sind. 

 

Bei einer Hitze mehr thermisch neutrale, kühle oder kalte Speisen einbauen.

 

Diese Nahrungsmittel sind hilfreich:

  • Kalb, Ente
  • Forelle, Barsch, Saibling, Hering, Sardellen, Makrele
  • Buchweizen, Reis, Hirse, Quinoa
  • Mungbohnen, Sprossen und Keimlinge
  • Tomaten, Zucchini, Brokkoli, Karfiol, Spinat, Mangold, Champignon, Salat, Endivie, Gurken, Radieschen, Kartoffeln, Pastinake, Süßkartoffel
  • Algen, Oliven
  • grüner Tee, Pfefferminztee lauwarm trinken, Kokoswasser

Algen aus Sicht der TCM:

Algen werden vorwiegend in der asiatischen Kühe benutzt. Viele von uns kennen die Algenblätter bei Maki und Sushi. 

Algen enthalten einen hohen Gehalt an Mineralien, sowie deren Salze und viel Jod. 

Sie bewegen Schleim und Feuchtigkeit, stärken das Yin, kühlen Hitze, leiten Gifte aus und stärken das Blut und das Qi. 

Sie wirken kühl und stärken durch den salzigen Geschmack das Nieren-Element. Durch die kühlende Wirkung sollen regelmäßig nur kleine Mengen mit wärmenden Nahrungsmitteln kombiniert werden. 

Folgende Algen werden häufig in der TCM eingesetzt:

  • Agar-Agar
  • Arame
  • Dulse
  • Hijiki
  • Kombu
  • Nori
  • Wakame 

In der TCM wird die Sargassum-Alge in getrockneter Form bei Schilddrüsenunterfunktion eingesetzt. Es kann etwas von den Sargassum-Beeren über Gerichte wie z.B. Salate, Suppen, Eintöpfe, Fleisch gestreut werden. Es ist auch möglich, die Beeren für 15-20 Minuten aufzukochen. 

 

Vorsicht: Algen nicht bei Schilddrüsenüberfunktion verwenden!

 

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