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Unsere Leitbahnen- die Meridiane

Wie du vielleicht noch gar nicht weißt, bin ich auch Kinesiologin und Energertikerin. 

Viele Menschen glauben, dass Energetik mit "Esoterischem" gleichzusetzen ist und gewinnen dem nichts ab. 

Doch gerade das Meridiansystem ist ein anerkanntes System. 

 

Medizinischen Wissenschaftler im alten China waren davon überzeugt, dass das Leben des Menschen ein Funke des Universums ist und dass Harmonie zwischen Gott und allen Lebewesen eine wichtige Rolle spielt. Diese Lebensenergie sollte ungehindert fließen können, um die Gesundheit zu erhalten. Somit stellt die Meridianlehre neben Ernährung, Kräuterkunde und Tuina einen wichtigen Teil der TCM dar. 

 

Es gibt in der Traditionell chinesischen Medizin 12 Haupt-Meridiane und viele weiterer Meridiane, die noch immer nicht vollständig erforscht sind.

 

Doch was sind überhaupt die Meridiane?

Dies sind Energieleitbahnen am Körper, durch die das Qi fließt. Diese liegen etwas unter der Haut und sind mit den Innenorganen und der Körperoberfläche verbunden. Sie haben die Aufgabe, die Energie (Qi) zu verteilen und somit einen freien Fluss, also Gesundheit und Vitalität zu gewährleisten.

Wusstest du, dass wir meist mit ausgeglichenen Meridianen geboren werden? Das bedeutet, dass unser Qi-Fluss, also unsere Lebensenergie anfangs frei von Blockaden ist. Die Ausnahme stellen gewisse Geburtskomplikationen dar. Doch dies ändert sich meist im Laufe des Lebens durch schwierige Lebenssituationen, operative Eingriffe oder Krankheiten/Beschwerden.

Die Meridiane sind dann blockiert und können nicht ungehindert fließen.

 

Aus der TCM kennst du ja schon die Organuhr. Dies betrifft auch den jeweiligen Meridian. Dies beutetet, dass jeder dieser 12 Meridiane wird innerhalb von 24 Stunden in einer bestimmten Reihenfolge für zwei Stunden verstärkt von Lebensenergie durchströmt wird. Achte deshalb darauf, wann bestimmte Symptome verstärkt auftreten.

 

Fließt das Qi frei durch unsere Meridiane, dann fühlen wir uns fit und vital: der Körper ist kräftig, das Bindegewebe ist fest, die Haut glänzt, die Augen strahlen und die Körpertemperatur ist angenehm.

 

Das Interessante ist, dass die Meridiane mit unseren sechs Yin- und sechs Yang-Organen verbunden sind. Die Anfangs- bzw. Endpunkte der zwölf Meridiane befinden sich abwechselnd in Händen und Füßen:

1. Lungen Merdian (Yin): Daumen

2. Dickdarm Meridian (Yang): Zeigefinger

3. Pericardium (Herzbeutel) Meridian (Yin): Mittelfinger

4. Dreifacher-Erwärmer Meridian (Yang): Ringfinger

5. Herzmeridian: kleiner Finger (Yin): kleiner Finger

6. Dünndarm Meridian (Yang): kleiner Finger

7. Milz Meridian (Yin): großer Zeh

8. Magen Meridian (Yang): 2. Zeh

9. Leber Meridian (Yin): großer Zeh

10. Gallenblasen Meridian (Yang): 4. Zeh

11. Nieren Meridian (Yin): Mitte des Fußes

12. Blasen Meridian (Yang): kleiner Zeh

 

Meridianpunkte:

Dies sind Punkte, um bei Organen, die ins Ungleichgewicht geraten sind, ausgleichend Energie zuzuführen. Diese befinden sich auf den Leitbahnen (Meridianen). Die werden gezielt bei der Akupressur und Akupunktur eingesetzt, um den Körper wieder in Balance zu bringen. 

 

Doch warum solltest du das jetzt wissen?

In der chinesischen Medizin gilt, dass der Mensch krank werden kann, wenn der Qi-Fluss über längere Zeit hinweg gestört ist. 

Es kann sein, dass nicht genügend Qi vorhanden ist, also ein Qi-Mangel besteht oder es stagniert, also eine Stagnation besteht.
Somit kannst du nicht nur über die passende Ernährung dein Qi Störken bzw. in Fluss bringen, sondern auch durch Akupressur. 

Ich selbst nutze es sehr gerne, um  Ungleichgewichte wie Kopfschmerzen, Verdauungsproblemen, Menstruationsschmerzen entgegen zu wirken. So ist oft eine Tablette unnötig. 

 

 

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