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Glutenfreier Apfel-Streuselkuchen und eine Buchempfehlung

Glutenfreier Apfel-Streusel-Kuchen aus dem Buch "Lecker ohne Böses"
Glutenfreier Apfel-Streusel-Kuchen aus dem Buch "Lecker ohne Böses"

Hast du immer wieder Bauchschmerzen? Gehören Blähungen bei dir zum Alltag? Kämpfst du vielleicht sogar mit Durchfall?
Hast du nach einem Glas Sekt oder Wein Kopfschmerzen? Fühlst du dich aufgequollen?

 

Dann steckt vielleicht eine Unverträglichkeit dahinter.

Doch wieso haben immer mehr Menschen eine Unverträglichkeit?

Ist das wirklich ein neuer "Trend" wie viele sagen oder kann es durch das noch nie so breite Nahrungsmittelspektrum aufkommen?

 

Ich selber kenne die Problematik. Schon als Kind hatte ich immer Bauchschmerzen, als junger Erwachsener sogar schon eine Gastritis und niemand fand die Ursache. Bauchschmerzen und Aufgequollenheit gehörten bei mir schon zum Alltag. 
Ich durfte erst mit Mitte 20 durch eine kinesiologische Austestung im Rahmen meiner Weiterbildung zu den Stoffwechseltypen nach TCM erfahren, dass ich Gluten bzw. das Enzym ATI nicht vertrage. 

Schon nach einigen Wochen strikter Meidung merkte ich spürbare Veränderungen. Mein Gesicht war auf einmal nicht mehr so rundlich. Mein Körper definierte sich neu und das Beste war, ich hatte kaum noch Bauchschmerzen und gewann somit viel an Lebensqualität. 

Meine täglich gekochten Mahlzeiten halfen meiner konstitutionell schwachen Mitte wieder etwas mehr Energie zu bekommen. 

Ich weiß genau wie das ist, wenn man sich nicht wohl fühlt und es aber schulmedizinsch keine offensichtliche Ursache gibt.

 

Doch was bedeutet eine Unverträglichkeit/Nahrungsmittelallergie aus Sicht der TCM?

Aus Sicht der TCM bedeutet eine Unverträglichkeit immer ein Ungleichgewicht im Funktionskreis Magen/Milz, also der "Mitte". Wie Ihr schon vielleicht wisst, ist es die Aufgabe der "Mitte" die wertvollen von den schädlichen Stoffen zu trennen und diese als "Energie" zur Verfügung zu stellen. Wenn die "Mitte" aber zu schwach ist, kann der Körper die Nahrung nicht gut transformieren und es entsteht in diesem Bereich sogenannte "Feuchte Hitze" . 

Zusätzlich wird Stress, Ärger, Wut oder Überforderung die Leber eingeengt und stagniert, was die Problematik weiter verschlimmert, was zu einer Leber-Qi-Stagnation führt.

In der TCM ist es nicht wichtig, ob es eine Nahrungsmittelunverträglichkeit ist, die schulmedizinisch diagnostiziert wurde oder ob es eine sogenannte Pseudoallergie, Kreuzallergie oder kinesiologisch ausgetestete Unverträglichkeit ist. 

Die Ursache ist immer eine schwache "Mitte" und diese gilt es zu stärken und gleichzeitig die Feuchtigkeit/den Schleim und die Hitze auszuleiten. 

Um Unverträglichkeiten zu verbessern, ist es auf jeden Fall ratsam, die den Körper belasteten Nahrungsmittel für längere Zeit vom Speiseplan zu streichen, damit sich die "Mitte" wieder erholen kann. 

 

Doch was bedeutet dies in im Alltag?

  • Die "Mitte" stärken
  • Den Körper stressende Nahrungsmittel eine Zeit lang meiden
  • etwas scharfe Lebensmittel wie Kren, Kresse, Schnittlauch, Sprossen, Rucola in den Speiseplan integrieren (hilft bei Leber-Qi-Stagnation)
  • befeuchtende Lebensmittel wie Brot, Zucker und Milchprodukte meide
  • täglich gekochte Mahlzeiten zu sich nehmen
  • Fast Food und Fertiggerichte durch selbst gekochte Mahlzeiten ersetzen
  • Hitze ausleiten
  • Entspannung im Alltag 

Mit Hilfe des Muskeltests kann ich in einer Beratung austesten, welche Nahrungsmittel du verträgst und welche du besser meiden solltest.  

 

 

 

Kochbuchempfehlung bei Unverträglichkeiten

Gerade wenn jemand erfährt, dass er/sie eine Unverträglichkeit hat, ist man  anfangs ratlos was überhaupt noch  gegessen werden darf. Jedes Nahrungsmittel wird am Etikett überprüft, einkaufen oder auch das Kochen kann dann schnell zur Belastung werden. 

Gerade für die Umstellung finde ich das Buch

 

"Lecker ihnen Böses" 

von Birgit Irrgang; 

Riva-Verlag 

 

empfehlenswert, da anfangs die einzelnen Unverträglichkeiten kurz beschrieben sind und es auch jeweils eine Tabelle gibt, welche Nahrungsmittel vermieden werden sollten und welche Alternativen es gibt. 

Anschließend gibt es 60 Rezepte zu den Kategorie wie Vorspeisen, Suppen, Hauptgerichte, Desserts und Gebäck, die mit einer Allgergiekennzeichnung deklariert sind.

Ich habe bereits den Apfel-Streusel-Kuchen nachgebacken und muss sagen, dass die Rezepte einfach und verständlich sind und sich geschmacklich nicht von "normalen" Speisen unterscheiden.

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