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Die Rotfleischtypen/Eiweißtypen

 

Isst du gerne große Portionen? Hast du schon nach kurzer Zeit wieder hunger? Überkommt dich oft der Heißhunger auf Süßes bzw. Fettes und du kannst eine ganze Tafel Schokolade oder eine Packung Chips auf einmal essen? Nimmst du trotz Diäten, viel Gemüse und kaum Fett nicht ab?

Dann gehörst du vielleicht zu den Rotfleischtypen. 

 

In diesem Artikel stelle ich die sogenannten Rotfleischtypen bzw. Eiweißtypen einmal genauer vor. Falls du noch nichts von den unterschiedlichen Stoffwechseltypen gehört hast, kannst du dies gerne in meine Artikel "Kennen Sie schon Ihren individuellen Stoffwechseltyp?"nachlesen.

 

 

 

Die Rotfleischtypen, deren Vorfahren vorwiegend tierisches Eiweiß und Fett zur Verfügung hatten benötigen auch heutzutage vermehrt Fett und Eiweiß. 

Wenn du zu diesem Stoffwechseltyp gehörst, benötigst du vor allem viel rotes Fleisch, Innereien, fetten Fisch, Ei, Bohnen, Speck und gutes Fett wie Schmalz, Butter oder Kokosfett. Kohlenhydrate sollten nur einen geringen Anteil bei der Mahlzeit haben. 

Viele würden jetzt die Hände zusammenschlagen und sagen, dass dies nicht gesund ist. 

Doch genau dies ist für diesen Typ „gesund“. Wie ich schon in anderen Artikeln geschrieben habe, gibt es nicht DIE einheitliche Ernährung, die für jedermann passt. Die Ernährung sollte genauso individuell sein, wie der Fingerabdruck.

Doch warum benötigt der Rotfleischtyp so viel Eiweiß und Fett? Wirkt sich dies negativ auf die Blutwerte, das Cholesterin und auf die Organe aus? Muss ich Angst haben eine Fettleber oder einen Herzinfarkt zu bekommen?- NEIN. 

Das Ziel der Nahrungsaufnahme sollte bei allen Typen gleich sein: die Mahlzeit soll den Stoffwechsel ausgleichen.  Die

Ein Rotfleischtyp kann die Kohlenhydrate extrem effizient verdauen, da er viele Enzyme dafür bereitstellt. Daher braucht er kaum Kohlenhydrate aus der Nahrung.

Er benötigt das Fett und das (tierische Eiweiß), da er dies nicht in ausreichender Menge selbst gewinnen kann, 

Der Unterschied zwischen den beiden Rotfleischtypen besteht in der Dominanz. Je nachdem welche Ebene dominant ist, handelt es sich entweder um einen Schnellverbrenner also Glyko oder um einen Parasympathikustyp.  

Beide dürfen niemals fettreduziert essen und sollen gleichzeitig Ihren Kohlenhydratanteil massiv einschränken. 

Folgende Speisen sind für den Rotfleischtyp gut geeignet:

 Ei mit Speck

Leberknödelsuppe

Schweinsbraten mit Kraut und einem kleinen Knödel

Gebratene Leber

Hendlhaxerl mit Fisolensalat

Chili con Carne

und vieles mehr

Wenn du genaueres über den Stoffwechseltyp wissen möchtest und erfahren willst, wie es mit der TCM vereinbar ist, kannst du dir gerne einen Beratungstermin bei mir ausmachen. 

 

Schoko Chili Con Carne

 

Zutaten für 4-6 Personen:

  • 800g Faschiertes
  • 500 g passierte Tomaten 
  • 400 g gewürfelte Tomaten (frisch oder aus der Dose) 
  • 200 ml Rinderbrühe
  • 4 Karotten
  • 2 Paprika
  • 1 Dose weiße Bohnen
  • 1 Dose rote Bohnen
  • 2 EL Schmalz
  • 1 Zwiebel 
  • 3 Knoblauchzehen 
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 EL Oregano 
  • 2 TL Pfeffer 
  • 2 TL Salz 
  • 1 Stück Chilischote 
  • 3 EL ungesüßtes Kakaopulver 
  • 3 EL Paprikapulver
  • 1 Prise Zimt
  •  1 Klecks Creme Fraiche

 

Zubereitung

Das Schmalz auf mittlerer Hitze erwärmen und die gehackte Zwiebel 3-5 Minuten anbraten, bis sie glasig wird. 

Den klein gehackten Knoblauch und die klein gehackte Chilischote, Kreuzkümmel hinzugeben und alles für weitere 1-2 Minuten zusammen anbraten. 

Jetzt das Faschierte hinzugeben, in kleine Stücke zerteilen und braten bis es durch ist. 

Die Gewürze, passierte Tomaten und Rinderbrühe zugeben und für etwa 15 Minuten aufkochen lassen. 

In der Zwischenzeit Karotten schälen, in Würfel schneiden und hinzugeben.

Das Ganze auf geringer Hitze für 1 Stunde vor sich hin köcheln lassen. 

Paprika waschen, würfeln und nach 1 Stunde ins Chili Con Carne dazugeben. Das Ganze dann noch mal 15 – 20 Minuten kochen lassen. 

Zum Schluss abschmecken und bei Bedarf mit einem Klecks Creme Fraiche servieren. 

 

Tipp:

Lieber mehr kochen! Das Ganze schmeckt auch aufgewärmt noch sehr toll, da sich die Aromen erst richtig entfalten müssen.

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