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Das Element Holz

Mit dem 13. Februar, also ein Tag nach Fasching beginnt die Frühlingszeit und endet die sogenannte Dojozeit.

Der Frühling ist dem Holz-Element zugeordnet. 

Das Holzelement steht für den Anfang, die Geburt und die Kindheit.

Dies verbindet die TCM mit dem Funktionskreis Leber und Gallenblase, der Farbe Grün, dem sauren Geschmack und der Emotion Wut.

 

„Die Leber bekleidet das Amt des Generals einer Armee. Die Einschätzung der Umstände und das Erstellen von Plänen stammen vor ihr.“

 

Dies bedeutet, dass in dieser Zeit das Planen und das bewusste Wahrnehmen im Vordergrund stehen.

 Die Leber hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass es im Körper nicht zu einem Überschuss innerhalb des Yin und Yangs kommt.

 

Liegt zum Beispiel im Funktionskreis Lunge ein Yin-Überschuss vor, so leidet der Betroffene unter Heuschnupfen.

Liegt im Funktionskreis Herz ein Yang-Mangel mit gleichzeitigem Yin-Überschuss vor, so ist die Person extrem anfällig für Erkältungskrankheiten oder chronischen Schnupfen. Dies macht sich gerade jetzt bemerkbar, wo viele von uns das Bett hüten müssen.

Gerade in dieser Zeit, wenn die ersten Pflanzen zu sprießen beginnen, die Vögel zwitschern und es schön langsam wieder wärmer wird, lockt es viele Menschen wieder in die freie Natur.

Dies hilft dabei die Leber zu entspannen.

Denn eine entspannte Leber drückt sich durch Kreativität und Spontanität aus.

Steht jedoch der Mensch zu dieser Zeit unter Druck, reagiert er mit Gereiztheit, Ärger und Zorn. Die Leber ist angespannt und versucht mit aller Kraft wieder Freiraum zu erhalten.

Auf körperlicher Ebene kann sich dies durch Kopfschmerzen, Wetterfühligkeit, PMS, Bähungen und/oder Verstopfung bemerkbar machen.

 

Daher ist es besonders im Frühling wichtig, sein sogenanntes Leber-Qi durch folgende Ernährungsempfehlung zu entspannen:

·      Getreide wie Reis, Polenta, Hirse, Couscous, Getreideflocken

·      Aromatische und verdauungsfördernde Kräuter: Fenchel, Kümmel, Anis, Rosmarin, Pfefferminze,

·      Obst als Kompott oder Mus

·      Grünes Gemüse wie Brokkoli,

·      Fisch und Fleisch saftig zubereitet

·      Alles sprießende wie Sprossen, Kresse

·      Leicht scharfes wie Rucola, Rettich, Radieschen, Bärlauch, Schnittlauch

 

Diese Nahrungsmittel sollten selten am Speiseplan stehen:

·      Südfrüchte, Rohkost

·      Kaffee, Alkohol

·      Kombination Süß-Fett (Krapfen, Cremetorten)

·      Kombination Salzig-Fett (Pommes, Chips)

 

Hinweis: Achte bitte darauf, weiterhin deinem Stoffwechseltypen gerecht zu kochen, da sonst auch schnell eine Stagnation entstehen kann!

 

Zudem hilft es, ausreichend Bewegung und Entspannung, sowie kreative Tätigkeiten in den Alltag zu integrieren. Tanzen, Lachen, Massen und auch Sex helfen dabei das Leber-Qi zu entspannen.

Also genießt viele Stunde im Kreise eurer Liebsten, beim gemeinsamen Essen, Spaziergängen oder unter der Decke.

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